Satzung

SATZUNG der BallSportFreunde Gotha

§ 1 – NAME, SITZ, GESCHÄFTSJAHR

1. Der am 17.01.2014 gegründete Sportverein führt den Namen “ BallSportFreunde e.V.“ und hat seinen Sitz in Gotha. Er wird in das Vereinsregister eingetragen. Die Geschäftsadresse lautet Upper Café Rosenau, Hauptmarkt 21, 99867 Gotha.

2. Der „BallSportFreunde e.V., nachfolgend Verein genannt strebt die Mitgliedschaft im Landessportbund Thüringen an und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 – ZWECK, AUFGABEN UND GRUNDSÄTZE DER TÄTIGKEIT

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “ steuerbegünstigte Zwecke “ der Abgabenordnung – konkret durch Ausübung des Sports. Der Zweck wird verwirklicht durch die Förderung und Ausübung des Breitensports.

2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Die Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

4. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

5. Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

6. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigen.

§ 3 – MITGLIEDSCHAFTEN

1. Zu den Mitgliedern zählen:

a) ordentliche Mitglieder, die sich im Verein sportlich betätigen ;
b) passive Mitglieder, die sich im Verein nicht sportlich betätigen;
c) U18 – Mitglied ( Kinder, Jugendliche, Schüler & Studenten)
d) fördernde Mitglieder mit Betätigung nach §3 a/b/c/;
e) Ehrenmitglieder.

§ 4 – ERWERB UND VERLUST DER MITGLIEDSCHAFT

1. Dem Verein kann jede Person angehören, welche sich den Grundsätzen und Zielen des Sportvereins und dem gesellschaftlichen Miteinander verbunden fühlt.

2. Über die Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Genehmigung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

3. Die Mitgliedschaft endet durch:
– Austritt
– Ausschluss
– Tod.

4. Der Ausschluss bzw. Austritt muß gegenüber dem Vorstand schriftlich erklärt werden und kann sofort erfolgen.

5. Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden wegen:

a) erheblicher Verletzungen satzungsmäßiger Verpflichtungen;
b) Zahlungsrückstand in der Beitragskassierung von mehr als 6 Monaten trotz Mahnung;
c) einen schweren Verstoß gegen die Interessen des Vereins oder wegen grob unsportlichen Verhaltens;
d) unehrenhafter Handlungen.

Die Entscheidung fällt der Vorstand innerhalb von 10 Tagen nach Eingang des schriftlichen Antrages. Der Entscheid ist in geeigneter Form bekanntzugeben. Eine Berufung ist nicht zulässig.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die Beitragsverpflichtungen und die sonstigen Verpflichtungen gegenüber dem Verein bis zur Beendigung des Geschäftsjahres bestehen.

6. Ausgeschlossene oder ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche müssen binnen vier Wochen nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch einen eingeschriebenen Brief schriftlich geltend gemacht werden.

§ 5 – RECHTE UND PFLICHTEN

1. Alle Mitglieder des Vereins sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen der einzelnen Sektionen oder Sparten entscheidet der Leiter.

2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten und gegenseitige Rücksicht und Kameradschaft zu üben.

3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe und die Zahlungsweise der Beiträge beschließt der Vorstand bzw. sind durch gesetzliche Vorgaben geregelt.

§ 6 – MAßREGELUNGEN

Gegen die Mitglieder, die gegen Satzung oder gegen die Beschlüsse des Vorstandes verstoßen, sich eines unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht oder gegen die Interessen des Vereins verstoßen haben, können durch den Vorstand mit folgenden Maßregelungen zur Rechenschaft gezogen werden:

a) Ermahnung;
b) Verweis;
c) Ausschluss aus dem Verein.

Gegenüber Ehrenmitgliedern ist eine Maßregelung nicht möglich.

§ 7 – ORGANE DES VEREINS

Die Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 8 – DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Hauptversammlung.
Sie ist zuständig für:

a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes;
b) Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer
c) Entlassung und Wahl des Vorstandes;
d) Wahl des Kassenprüfers;
e) Genehmigung des Haushaltsplanes;
f) Satzungsänderungen;
g) Beschlussfassung über Anträge;
h) Auflösung des Vereins.

2. Die Hauptversammlung findet mindestens alle zwei Jahre – jedoch nicht länger als drei Jahre – statt.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb von einer Frist von zwei Wochen mit entsprechender schriftlicher Tagesordnung einzuberufen, wenn :

a) es der Vorstand beschließt oder
b) 20 v.H. der erwachsenen Mitglieder die Mitgliederversammlung beantragen.

4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung. Für den Nachweis der fristgerechten und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der schriftlichen Einladung aus. Zwischen dem Tag der Absendung der Einladung und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von mindestens zwei und höchstens sechs Wochen liegen. Geladen kann auch durch Aushang der Einladung zur Mitgliederversammlung äußerstenfalls zwei Wochen in der Spiel/Turnhalle. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen.

5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

– Stimmenthaltungen zählen nicht als abgegebene Stimmen
– Stimmgleichheit bedeutet Ablehnung
– Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

6. Anträge können gestellt werden:

a) von jedem erwachsenem Mitglied ( § 4, I )
b) vom Vorstand.

7. Anträge auf Satzungsänderungen müssen vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden eingegangen sein.

8. Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur eingegangen werden, wenn diese mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einer Zweidrittelmehrheit bejaht wird. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.

9. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, welches vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muß.

10. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Diese haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten

§ 9 – STIMMRECHT UND WÄHLBARKEIT

1. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.

2. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

3. Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.

4. Mitgliedern, den kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.

§ 10 – DER VORSTAND

1. Der Vorstand besteht aus:

a) dem ersten Vorsitzenden
b) dem stellvertretender Vorsitzender
c) dem Schatzmeister
d) dem Protokollführer
e) dem Beisitzer

2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitglieder-versammlung. Er faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit die Stimme seines Vertreters. Er ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen.
Er ist berechtigt, für die Mitglieder verbindliche Ordnungen zu erlassen. Der Vorstand beschließt über Ehrenmitgliedschaften.

3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:
– der Vorsitzenden
– der stellv. Vorsitzender
– der Schatzmeister

Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei der vorstehend genannten drei Vorstandsmitglieder vertreten.

4. Der erste Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Er kann auch ein anderes Vorstandsmitglied beauftragen.

5. Der Vorstand wird einzeln durch die Mitgliederversammlung gewählt. Dem voraus geht die Bestätigung zur Kandidatenliste durch Wahl der Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit. Bei Stimmengeleichheit gibt es eine Stichwahl.

6. Der Vorstand wird jeweils für eine Legislatur von 2 Jahren gewählt.

§ 11 EHRENMITGLIEDER

1. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorsitzenden zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit, wenn zwei Drittel der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten dem Vorschlag zustimmen.

2. Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung Stimmrecht.

§ 12 – AUFLÖSUNG

Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine gesondert einberufene Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten. Bei der Auflösung des Vereins oder Wegfall des Zweckes gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es Ansprüche aus Darlehensverträgen der Mitglieder übersteigt, dem Landessportbund Thüringen e.V. zu, der es unmittelbar und ausschließlich für die in § 2 dieser Satzung aufgeführten Zwecke zu verwenden hat und sollte dieser nicht mehr existieren, an den Freistaat Thüringen.

§ 13 – INKRAFTTRETEN

Die Satzung in ihre Fassung tritt am 17.01.2014 mit der Beschlussfassung durch die Gründungsversammlung in Kraft.